CBD öl für die Menopause

CBD öl für die Menopause

CBD öl in den Wechseljahren – Kann es bei der Linderung unangenehmer Symptome helfen?

Die Wechseljahre (auch Klimakterium genannt) sind ein natürlicher Abschnitt im Leben jeder Frau, begleitet von bedeutenden hormonellen Veränderungen. Der allmähliche Rückgang der Östrogen- und Progesteronproduktion der Eierstöcke kann zahlreiche körperliche und psychische Symptome hervorrufen, die die Lebensqualität über Jahre hinweg beeinträchtigen können.

Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gelenkschmerzen oder verminderte Libido können für viele Frauen eine große Herausforderung darstellen. Deshalb suchen immer mehr Menschen nach natürlichen Alternativen oder ergänzenden Lösungen zur Behandlung der Symptome.

In den letzten Jahren hat sich das CBD öl als ein interessantes Forschungsfeld in Bezug auf die Wechseljahre herauskristallisiert. Doch was sagt die Wissenschaft dazu? Kann CBD tatsächlich in der Klimakterium-Phase helfen?

Was passiert im Körper während der Wechseljahre?

Die Menopause tritt offiziell ein, wenn eine Frau mindestens 12 Monate keine Menstruation mehr hatte. Das Durchschnittsalter in Europa liegt bei etwa 50–52 Jahren.

Der Rückgang des Östrogenspiegels betrifft nicht nur das Fortpflanzungssystem, sondern zahlreiche andere physiologische Prozesse:

  • Regulierung des Schlafs,
  • Stimmung,
  • Stressbewältigung,
  • Knochenstoffwechsel,
  • Schmerzempfindung,
  • Körpertemperaturregulation,
  • sowie sexuelle Funktionen.

Aus genau diesen Gründen können die Symptome der Wechseljahre äußerst vielfältig sein.

Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden

Ein großer Teil der Frauen erlebt eines oder mehrere der folgenden Symptome:

  • Hitzewallungen,
  • nächtliches Schwitzen,
  • Schlaflosigkeit,
  • häufiges nächtliches Aufwachen,
  • Angstzustände,
  • Reizbarkeit,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Konzentrationsprobleme,
  • Gelenk- und Muskelschmerzen,
  • vaginale Trockenheit,
  • vermindertes sexuelles Verlangen.

Die Schwere der Symptome kann von Person zu Person erheblich variieren.

Was ist das Endocannabinoid-System und welche Rolle könnte es bei den Wechseljahren spielen?

Um die Wirkungsweise von CBD zu verstehen, lohnt es sich zuerst, das Endocannabinoid-System (ECS) kennenzulernen.

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Forscher vermuten, dass die Veränderungen des Östrogenspiegels in Wechselwirkung mit der Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems stehen. Daher kam die Vermutung auf, dass CBD indirekt bestimmte mit der Menopause zusammenhängende Prozesse unterstützen kann.

Das Endocannabinoid-System ist ein komplexes zelluläres Kommunikationsnetzwerk, das im gesamten Körper präsent ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das innere Gleichgewicht, also die Homöostase, aufrechtzuerhalten. Das ECS ist beteiligt an der Regulierung von Stimmung, Schlaf, Stressreaktion, Schmerzempfinden, Entzündungsprozessen und hormonellen Funktionen.

CBD und andere Cannabinoide, die in CBD Ölen enthalten sind, können die Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems auf verschiedene Weise beeinflussen. Studien zeigen, dass CBD den Abbau des Endocannabinoids Anandamid verlangsamen kann, so dass dessen Spiegel im Körper länger erhöht bleibt. Anandamid wird oft als „Glücksmolekül“ bezeichnet, da es an der Regulierung von Stimmung, Stressbewältigung und allgemeinem Wohlbefinden beteiligt ist.

Außerdem kann CBD mit anderen Rezeptoren interagieren. Es kann beispielsweise die Wirkung des 5-HT1A-Serotoninrezeptors beeinflussen, der eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Stimmung und Angst spielt, sowie die TRPV1-Rezeptoren, die an der Schmerzempfindung und der Körpertemperaturregulierung beteiligt sind.

Hochwertige CBD Öle enthalten außerdem weitere Phytocannabinoide, wie zum Beispiel CBDA, CBG oder bestimmte Terpene, die durch den sogenannten „Entourage-Effekt“ mit dem CBD zusammenwirken und dessen Wirkung verstärken können. Forscher vermuten, dass die komplexe Wirkung der Cannabis-Verbindungen zu einem ausgewogeneren Funktionieren des Endocannabinoid-Systems beitragen kann.

Da der Rückgang des Östrogenspiegels die Aktivität des Endocannabinoid-Systems beeinflussen kann, vermuten einige Experten, dass CBD und andere Phytocannabinoide bei der Unterstützung von Schlaf, Stressbewältigung, Stimmung und Wohlbefinden während der Menopause eine Rolle spielen könnten. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass viele dieser Zusammenhänge noch untersucht werden und derzeit nicht genügend klinische Belege vorliegen, um CBD als bewährte Behandlung für Wechseljahresbeschwerden zu empfehlen.

CBD und Schlafstörungen während der Wechseljahre

Eine der häufigsten Beschwerden im Klimakterium ist eine Verschlechterung des Schlafs.

Viele Frauen haben aufgrund nächtlichen Schwitzens, hormoneller Veränderungen und erhöhter Angstzustände Schwierigkeiten beim Einschlafen oder wachen nachts häufiger auf.

In Umfragen im Zusammenhang mit den Wechseljahren berichteten Frauen, die CBD oder cannabisbasierte Produkte verwendeten, am häufigsten über eine Verbesserung des Schlafs.

In einer im Jahr 2022 veröffentlichten Studie gaben 67 % der menopausalen Frauen an, dass sich ihre Schlafqualität durch die Nutzung cannabisbasierter Produkte verbessert habe.

Obwohl diese Ergebnisse vielversprechend sind, ist wichtig zu wissen, dass die aktuellen Belege hauptsächlich aus Umfragen stammen und nicht aus großangelegten klinischen Studien.

CBD öl und Stimmungsschwankungen

Reizbarkeit, Stress und Angstzustände während der Wechseljahre stellen für viele Frauen mindestens ebenso große Probleme dar wie körperliche Symptome.

Forschungen zum CBD deuten darauf hin, dass Cannabidiol in Kontakt mit dem Serotoninsystem treten kann, das eine wesentliche Rolle bei der Stimmungsregulation spielt.

Umfragen unter menopausalen Frauen zeigen, dass etwa die Hälfte der Anwenderinnen von CBD öl oder anderen Cannabisprodukten eine Verbesserung von Stimmung und Angst berichtet.

Kann CBD öl bei Gelenkschmerzen helfen?

Viele Frauen erleben während der Wechseljahre vermehrte Gelenksteifigkeit oder -schmerzen.

Eine Ursache dafür ist der Rückgang der entzündungshemmenden Wirkung des Östrogens.

Tierexperimentelle Studien deuten darauf hin, dass CBD öl entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und das Schmerzempfinden beeinflussen kann. In Studien mit Mäusen, die das Postmenopausen-Modell simulieren, zeigte CBD positive Effekte auf Stoffwechselprozesse und Entzündungsmarker.

Beim Menschen liegen derzeit jedoch nur begrenzte Studien vor, daher sind weitere Forschungen notwendig.

CBD und Hitzewallungen

Hitzewallungen sind die bekanntesten Symptome der Menopause.

Derzeit gibt es keine überzeugenden klinischen Belege dafür, dass CBD die Häufigkeit oder Intensität von Hitzewallungen direkt reduziert.

Dennoch berichten einige Anwenderinnen von einer Besserung, die teilweise mit besseren Schlaf- und Stresslevels zusammenhängen könnte.

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft gilt die Wirksamkeit von CBD bei Hitzewallungen noch nicht als bewiesen.

Die Menopause und das Sexualleben

Der Rückgang des Östrogenspiegels geht oft einher mit vaginaler Trockenheit, vermindertem Libido und damit unangenehmem Zusammensein.

Forschungen zur Verbindung von Cannabinoiden und weiblicher Sexualfunktion legen nahe, dass niedrig dosierte Cannabinoide in einigen Fällen das sexuelle Verlangen und die Entspannung positiv beeinflussen können.

Die Forscher betonen jedoch, dass die verfügbaren Belege noch begrenzt sind und daher keine eindeutigen Schlussfolgerungen gezogen werden können.

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Ist CBD öl in den Wechseljahren sicher?

CBD öl wird in den meisten Studien generell als gut verträglich bewertet.

Bei hohen Dosen können jedoch Nebenwirkungen auftreten:

  • Schläfrigkeit,
  • Mundtrockenheit,
  • Appetitveränderungen,
  • Magen-Darm-Beschwerden.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, da CBD den Abbau bestimmter Arzneimittel beeinflussen kann. Es empfiehlt sich, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und die Menge schrittweise zu erhöhen.

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Welches CBD öl solltest du in den Wechseljahren verwenden?

Viele wissen nicht, dass CBD öl nicht nur eine Sache ist! Es ist wichtig, zwischen den beiden Grundtypen, dem Breitband- und dem Vollspektrum-Öl, zu unterscheiden. Optimalerweise enthalten beide Öltypen neben CBD weitere nützliche Bestandteile (Cannabinoide und Terpene), jedoch enthält das Breitbandspektrum-CBD öl kein THC, das für die psychoaktiven Effekte der Cannabispflanze verantwortlich ist.

Welches ist besser für dich? 

Wenn jemand empfindlich auf THC reagiert, regelmäßig Drogentests unterzogen wird oder THC vollkommen vermeiden möchte, kann das Breitbandspektrum-CBD öl die richtige Wahl sein. Soll hingegen die möglichst vollständige Nutzung der natürlichen Inhaltsstoffe der Cannabispflanze im Vordergrund stehen, empfiehlt sich das Vollspektrum-CBD öl als beste Option. 

Vor dem Kauf von CBD öl ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Produkt:

  • von einem vertrauenswürdigen Hersteller stammt,
  • durch Laboranalysen die Zusammensetzung bestätigt ist,
  • eine angemessene Menge CBD sowie weitere nützliche Cannabisverbindungen enthält
  • und regelmäßig sowie konsequent verwendet wird.

Die meisten Forschungen im Zusammenhang mit den Wechseljahren deuten darauf hin, dass mögliche Vorteile von CBD nicht sofort spürbar sind, sondern sich typischerweise erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Anwendung bemerkbar machen.

Wie viel CBD öl solltest du in den Wechseljahren verwenden?

Dies ist eine der häufigsten Fragen von Menschen, die CBD öl ausprobieren möchten. Die Antwort darauf ist jedoch nicht einfach, da es derzeit keinen wissenschaftlich anerkannten Dosierungsleitfaden speziell für die Wechseljahre gibt.

Die richtige Menge kann von vielen Faktoren beeinflusst werden, beispielsweise:

  • Körpergewicht,
  • Alter,
  • individuelle Empfindlichkeit,
  • Intensität der Wechseljahresbeschwerden,
  • sowie die individuelle Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems.

Deshalb kann dieselbe Menge bei zwei verschiedenen Personen unterschiedliche Wirkungen zeigen.

Warum ist das schrittweise Vorgehen wichtig?

Experten empfehlen bei CBD generell die sogenannte „Beginne mit niedriger Dosis und steigere langsam“-Methode.

Das bedeutet, dass man mit einer kleineren Menge startet und diese dann über einige Tage oder Wochen schrittweise erhöht, bis man die passende Dosis für sich gefunden hat.

Eine zu schnelle Erhöhung führt nicht zwangsläufig zu besseren Ergebnissen und erschwert die Einschätzung, wie viel tatsächlich optimal wirkt.

Auf der Website der CANNADOLTM Produkte findest du eine Dosierungsanleitung, die dir beim Einstieg hilft. Diese kannst du als Leitfaden nutzen. Die Dosierungsanleitung ist auch hier verfügbar: https://www.cannadolcbd.eu/hu/cbd-adagolasi-utmutato

Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen?

Viele erwarten, dass CBD bereits nach der ersten Anwendung spürbare Veränderungen bewirkt. Zwar spüren manche schneller Effekte, doch basierend auf Forschungsergebnissen und Nutzerfeedback ist die Unterstützung des Endocannabinoid-Systems meist ein allmählicher Prozess.

Veränderungen bezüglich Schlaf, Stress oder allgemeines Wohlbefinden werden oft erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Anwendung sichtbar.

Daher empfiehlt es sich, CBD öl mindestens 2–4 Wochen konsequent anzuwenden, bevor man endgültige Schlüsse über die Wirkungen zieht.

Wann solltest du das CBD öl einnehmen?

Das hängt größtenteils davon ab, welche Wechseljahressymptome am stärksten belasten.

  • Wenn vor allem abendliche Unruhe oder die Schlafqualität problematisch sind, verwenden viele CBD öl am Abend.
  • Bei Stress, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen tagsüber kann es sinnvoll sein, die Tagesdosis auf mehrere Portionen zu verteilen.
  • Einige Anwender bevorzugen eine Kombination aus morgendlicher und abendlicher Einnahme.

Worauf solltest du bei der Anwendung achten?

Es kann hilfreich sein, ein einfaches Tagebuch zu führen, in dem du festhältst:

  • die tägliche Dosis,
  • den Einnahmezeitpunkt,
  • die Schlafqualität,
  • das allgemeine Befinden,
  • sowie eventuelle Veränderungen.

Das hilft dir dabei herauszufinden, welche Menge und Anwendungsmethode für dich am besten geeignet sind.

Da jede Frau die Wechseljahre unterschiedlich erlebt, sind auch beim Gebrauch von CBD individuelle Erfahrungen und eine schrittweise Dosierung der beste Ausgangspunkt. Ziel ist es nicht, möglichst hohe Dosen anzuwenden, sondern die kleinste wirksame Menge zu finden, die im Alltag Unterstützung bietet.

Zusammenfassung

Die Menopause bringt viele Symptome mit sich, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können.

Basierend auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt CBD öl vor allem bei der Unterstützung von Schlaf, Stress, Angstzuständen und allgemeinem Wohlbefinden vielversprechende Möglichkeiten. Auch im Hinblick auf Gelenkschmerzen und sexuelles Wohlbefinden gibt es ermutigende vorläufige Ergebnisse.

Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass es bislang nur wenige hochwertige klinische Studien gibt, weshalb CBD nicht als bewährte Behandlung von Menopause-Symptomen betrachtet werden kann.

Die Forschung entwickelt sich jedoch kontinuierlich weiter, und in den kommenden Jahren werden wir voraussichtlich ein klareres Bild davon erhalten, welche Rolle CBD öl bei der Lebensqualitätsunterstützung von Frauen in den Wechseljahren spielen kann.


Verwendete wissenschaftliche Quellen

  1. Dahlgren MK et al. (2022) – A Survey of Medical Cannabis Use During Perimenopause and Postmenopause
    https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9422771/
  2. Mejia-Gomez J et al. (2021) – The Impact of Cannabis Use on Vasomotor Symptoms, Mood, Insomnia and Sexuality in Perimenopausal and Postmenopausal Women: A Systematic Review
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33759668/
  3. Babyn K et al. (2023) – Cannabis Use for Menopause in Women Aged 35 and Over
    https://bmjopen.bmj.com/content/13/6/e069197
  4. Lynn BK et al. (2020) – Effects of Cannabinoids on Female Sexual Function
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31521567/
  5. Rutgers University (2022) – CBD Shows Health Benefits in Estrogen-Deficient Mice Model Postmenopause
    https://research.rutgers.edu/news/cbd-shows-health-benefits-estrogen-deficient-mice-model-postmenopause
  6. Bacalia KMA et al. (2022) – Cannabidiol Decreases Intestinal Inflammation in the Ovariectomized Mouse Model
    https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9855871/
  7. Austin Journal of Obstetrics and Gynecology – The Role of Endocannabinoid System in Menopause and Postmenopausal Health
    https://austinpublishinggroup.com/obstetrics-gynecology/fulltext/ajog-v8-id1177.php