Cannabisöl und Alkohol

Cannabisöl und Alkohol

Erfahre mehr über die Beziehung zwischen Cannabisöl und Alkohol!

In den letzten Jahren hat die weltweite Cannabis-Renaissance die Einstellung breiter Bevölkerungsschichten zur Pflanze und zu den darum entstandenen Missverständnissen grundlegend verändert. Beim Klang des Wortes Cannabis denken wir nicht mehr unbedingt an das Wort „Droge“, sondern an die Geschichten von Menschen, die dank Cannabis bzw. dem daraus hergestellten CBD öl ihr Leben verändert haben. 

Neueste Forschungen bringen gute Nachrichten für diejenigen, die mit Alkoholproblemen kämpfen oder einfach nur die negativen Auswirkungen eines ausschweifenden Abends mildern möchten. 

Wie wirkt CBD öl?

Cannabisöl, auch als CBD öl bekannt, enthält Inhaltsstoffe, die gemeinsam unserem Körper helfen, ein Gleichgewicht herzustellen oder zu bewahren. Die Fähigkeit unseres Körpers, so vielfältig und effektiv auf die verschiedenen Cannabisverbindungen zu reagieren, ist vor allem auf die CB1- und CB2-Rezeptoren zurückzuführen, die im gesamten Körper zu finden sind. CBD und die anderen nützlichen Cannabisstoffe beeinflussen die Funktion dieser beiden Rezeptoren in hohem Maße, was die vielfältigen und wirksamen Anwendungsmöglichkeiten von Cannabisprodukten erklärt.

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Die Rolle des Endocannabinoidsystems und des CB1-Rezeptors

Es wird intensiv daran geforscht, wie Alkohol auf das Endocannabinoidsystem wirkt und wie dieses wiederum die Alkoholabhängigkeit beeinflusst.

Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist ein biologisches System im menschlichen Körper und in vielen anderen Organismen, das eine Schlüsselrolle bei der Regulierung verschiedener Körperprozesse spielt. Es besteht aus:

Endocannabinoide: Vom Körper natürlich produzierte Moleküle, die den Cannabinoiden der Cannabispflanze ähneln.

Rezeptoren: CB1- und CB2-Rezeptoren, an die sich sowohl Endocannabinoide als auch pflanzliche Cannabinoide binden.

Enzyme: Enzyme, die Endocannabinoide produzieren oder abbauen.

Das ECS spielt unter anderem eine Rolle bei:

  • der Stimmung und Stressregulation,
  • der Schmerzlinderung,
  • dem Schlaf,
  • dem Appetit,
  • der Immunantwortregulation

Dieses System unterstützt die Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts (Homöostase) des Körpers.


Forscher vermuten, dass der CB1-Rezeptor eine Hauptrolle spielt.
Dieser Rezeptor kommt in hoher Konzentration im Gehirn und im zentralen Nervensystem vor und vermittelt hier die bewusstseinsverändernde Wirkung von Cannabis. Es ist kein Zufall, dass die Forschung zu CB1-Rezeptoren und den daran bindenden Cannabinoiden zunehmend Bedeutung in der Behandlung von Abhängigkeiten von Alkohol, Opiaten und Tabak erlangt. Hoffentlich müssen wir nicht lange warten, bis auf Grundlage der Cannabisforschung neue und wirksamere Medikamente gegen Alkoholabhängigkeit zur Verfügung stehen.

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CBD öl und Alkohol – Aus wissenschaftlicher Sicht

Kanadische Forscher haben gute Nachrichten für Menschen, die ihre Alkoholabhängigkeit mit CBD behandeln möchten. Eine Forschergruppe hat sämtliche Studien gesammelt und bewertet, die sich mit der CBD-basierten Behandlung von Alkoholabhängigkeit beschäftigten.

Nach Auswertung der Daten kamen sie zu dem Schluss, dass CBD keine negativen Wechselwirkungen mit Alkohol zeigt und bei vielen alkoholbedingten Problemen schützt, darunter:

- Gehirnkrämpfe während des Alkoholentzugs

- Schutz vor Nervenzellabbau, der zu Aggressionen und kognitiven Schäden führt

- Verminderung des Risikos für akute Leberschäden und Fettleber

- und offenbar verringert CBD auch das Verlangen nach Alkohol.

Letzteres, also die Reduktion des Alkoholverlangens, wurde auch durch eine amerikanische Studie bestätigt.

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Cannabisöl kann den Alkoholkonsum und das Verlangen danach reduzieren

Hollis Károly, Hauptautor, und Kent Hutchinson, Co-Autor, beide Forscher an der University of Colorado Boulder, haben in den letzten fünf Jahren zahlreiche Studien durchgeführt, um die Wirkung von Cannabis auf den Alkoholkonsum zu erklären.

Zu diesem Zweck führten Károly, Hutchinson und zwei weitere Kollegen eine Beobachtungsstudie mit 120 erwachsenen Konsumenten von Cannabis und Alkohol durch. Die Teilnehmer erhielten drei verschiedene Präparate: überwiegend THC-haltiges Cannabisöl, überwiegend CBD-haltiges und ein 1:1-Verhältnis von THC und CBD.

Beim Vergleich des Alkoholkonsums vor und während des Studienzeitraums zeigte sich, dass die Teilnehmer an den meisten Tagen weniger tranken und an mehreren Tagen sogar komplett auf Alkohol verzichteten. Die besten Ergebnisse erzielten die Teilnehmer mit den überwiegend CBD-haltigen Produkten sowie dem 1:1 CBD-THC Cannabisöl.

Diese Erkenntnisse zur Wirkung von Cannabis auf den Alkoholkonsum stimmen mit einer weiteren kürzlich durch Károly, Hutchinson und Kollegen durchgeführten Studie mit 600 Teilnehmern überein. Diese Daten wurden auf der Tagung der Alcoholism Research Society im Juni 2021 präsentiert. Auch hier bestätigten die Forscher, dass Personen, die vorwiegend CBD oder ein 1:1 CBD-THC-Produkt nutzten, weniger Alkohol konsumierten.

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Cannabisöl als Schadensminderung

Eine in der Zeitschrift Addiction veröffentlichte Studie bestätigt ähnliche Ergebnisse. Besonders interessant war, dass sie auf eine umgekehrte Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Alkoholkonsum hinwies: Bei starken Trinkern stieg der Cannabiskonsum an Tagen, an denen der Alkoholkonsum zurückging.

Das mag den Eindruck erwecken, man tausche ein Laster gegen ein anderes, doch aus Sicht der Schadensminderung ist dies ein echter Fortschritt, vor allem angesichts des gut dokumentierten Sicherheitsprofils von Cannabis. Der Konsum von Cannabis – vor allem in Ölform, sofern kein Einatmen von Verbrennungsprodukten erfolgt – birgt wesentlich geringere Gesundheitsrisiken als der Alkoholkonsum.


Wusstest du? Ärzte definieren einen wöchentlichen Alkoholkonsum von 12 Einheiten als chronischen Alkoholkonsum, der bereits die Nieren, Leber und das Nervensystem erheblich schädigt. Eine Einheit Alkohol entspricht 1 Glas Bier, 1 dl Wein oder 3 cl Spirituosen.


Interessanterweise spiegeln sich diese Ergebnisse auch in einer kürzlich in der JAMA Pediatrics veröffentlichten Studie wider. Auf Basis verfügbarer Daten zwischen 2002 und 2018 stieg der Cannabiskonsum unter jungen Erwachsenen (USA), während der problematische Alkoholkonsum zurückging – eine Umfrage mit 183.000 Amerikanern im Alter von 18 bis 22 Jahren bestätigt dies.

Welches Cannabisöl ist am besten zur Schadenminderung bei Alkohol geeignet?

Es gibt zwei Hauptarten von Cannabisöl: Breitband und Vollspektrum-Produkte. Hochwertige Breitband- und Vollspektrum-Cannabisöle enthalten neben CBD weitere wertvolle Bestandteile wie CBDA, CBG, CBN und wertvolle ätherische Öle (Terpene). Ein wichtiger Unterschied ist jedoch, dass Vollspektrum-Produkte typischerweise weniger als 0,2 % THC enthalten, während Breitbandöle dieses Molekül nicht beinhalten.

THC (Tetrahydrocannabinol) ist der wichtigste psychoaktive Bestandteil von Cannabis und bindet an die CB1-Rezeptoren im Endocannabinoidsystem.

Diese Bindung aktiviert die Rezeptoren, was zahlreiche neurologische und physiologische Effekte auslöst, unter anderem im Belohnungszentrum des Gehirns (Nucleus accumbens), was zu einer verstärkten Freisetzung von Dopamin und somit zu Euphorie und Glücksgefühlen führen kann. Das erklärt die Studienergebnisse, die zeigen, dass Cannabiskonsum den Alkoholkonsum reduziert.

Es scheint, dass wir weniger zum Glas greifen, wenn wir uns glücklicher fühlen.

Wenn du mit Alkoholproblemen kämpfst oder einfach die Auswirkungen eines durchzechten Abends lindern möchtest, kann Vollspektrum-Cannabisöl aufgrund des enthaltenen THC die richtige Wahl sein.

Wie viel Cannabisöl benötige ich?

Die benötigte Menge variiert von Person zu Person und hängt von mehreren Faktoren ab: individuelle Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen im Cannabisöl, Körpergewicht und allgemeiner Gesundheitszustand.

Generell gilt die Empfehlung, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen. Unsere Dosierungstabellen bieten Unterstützung bei der Bestimmung der Anfangs- und Folgedosen.

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Wenn deine Absicht die Linderung von Kater-Symptomen ist, dann orientiere dich an den Werten der STANDARD-Tabelle. In diesem Fall empfiehlt es sich, die empfohlene Menge vor dem Trinken, nach dem Trinken vor dem Schlafengehen und morgens auf nüchternen Magen einzunehmen. Du wirst eine deutliche Verbesserung deines Befindens feststellen, wenn du diese Erfahrungen mit früheren, CBD-öl-freien Zeiten vergleichst. 


Wenn du Cannabisöl zur Behandlung einer ernsthaften Alkoholabhängigkeit oder während des Entzugs einsetzen möchtest, dann folge der MAKRO-Dosierungstabelle.

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Quellen:
1. https://content.apa.org/record/2021-28752-001
2. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/acer.14617
3. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.15407
4. https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2771635


Wichtig zu erwähnen ist, dass CBD öl kein Wundermittel ist! Die Grundpfeiler der Gesundheitserhaltung sind regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und stressfreier Lebensstil – nichts davon kann durch CBD ersetzt werden! CBD gilt in Ungarn und den meisten EU-Staaten als „neuartiges Lebensmittel“, da seine breite Anwendung vor 1997 nicht ausreichend dokumentiert ist. Daher dürfen mit CBD-Produkten keine Versprechen zur Krankheitprävention oder Heilung gemacht werden.

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