Welches ist das beste CBD öl bei Krebserkrankungen?

Welches ist das beste CBD öl bei Krebserkrankungen?

Was ist CBD öl eigentlich?

CBD, oder Cannabisöl, wird immer bekannter und viele Menschen nutzen es begleitend bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Dieser Artikel erklärt ausführlich, warum CBD öl eine wirksame Unterstützung für Krebspatienten sein kann, welche Produkte am besten geeignet sind und welche wissenschaftlichen Studien die positiven Effekte von CBD und Cannabis untermauern.

Unter CBD öl verstehen wir ein Produkt, das aus dem Extrakt der Cannabispflanze gewonnen wird und idealerweise neben CBD noch mehrere weitere Cannabisverbindungen enthält, typischerweise CBDA, CBDV, CBG, CBN, CBC. Diese werden zusammenfassend als Cannabinoide bezeichnet. Statt CBD öl wäre eigentlich die Bezeichnung Cannabisöl präziser, da diese Produkte nicht nur CBD enthalten. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch „CBD öl“ durchgesetzt, weshalb wir diesen Begriff ebenfalls verwenden.

Die Cannabinoide werden aus den Blütenständen der Cannabispflanze extrahiert und nicht aus den Samen! Die Samen können ebenfalls genutzt werden und daraus kann Öl gepresst werden, das aufgrund seines hohen Gehalts an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren ein wertvolles Speiseöl ist, aber nur Spuren von CBD enthält. Bei der Herstellung von CBD öl dient es dazu, den aus den Blüten gewonnenen Extrakt zu verdünnen und in Tropfenform zu bringen, denn sonst liegt der rohe Extrakt als klebrige, zähe Masse vor.

 

Wie wirkt CBD öl bei Krebserkrankungen?

Die Forschung zu CBD öl befindet sich noch im Anfangsstadium, aber zahlreiche vorläufige Studien deuten darauf hin, dass CBD öl auf verschiedene Weisen die Gesundheit von Krebspatienten verbessern kann. Die wichtigsten möglichen Wirkmechanismen sind:

  1. Entzündungshemmende Wirkung: CBD hat nachweislich entzündungshemmende Effekte, die wichtig sein können, um die Entstehung und Ausbreitung von Krebs zu verhindern.
  2. Schmerzlindernde Eigenschaften: Viele Krebspatienten leiden unter chronischen Schmerzen, und CBD öl kann wirksam zur Schmerzlinderung beitragen, ohne die starken Nebenwirkungen herkömmlicher Schmerzmittel.
  3. Linderung von Übelkeit und Appetitlosigkeit: Übelkeit und Appetitlosigkeit treten häufig als Nebenwirkungen der Chemotherapie auf. CBD öl kann bei der Milderung dieser Symptome helfen und somit die allgemeine Lebensqualität der Patienten verbessern.
  4. Immunmodulation: Einige Studien schlagen vor, dass CBD das Immunsystem stimulieren kann, was im Kampf gegen Krebs von Bedeutung ist.
  5. Antioxidative Wirkung: CBD wirkt stark antioxidativ und kann die Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützen, die zur Krebsentstehung beitragen können.

 

Wissenschaftliche Forschung zur Beziehung zwischen CBD öl und Krebs

 

  1. Präklinische Studien zu den krebshemmenden Effekten von CBD

Zahlreiche präklinische Studien haben gezeigt, dass CBD gegen verschiedene Krebszellen wirksam sein kann. Eine im Jahr 2011 veröffentlichte Studie in der Zeitschrift „Breast Cancer Research and Treatment“ stellte fest, dass CBD das Wachstum aggressiver Brustkrebszellen hemmen kann, indem es die Zellteilung und Ausbreitung der Tumorzellen unterbindet. Die Forscher vermuten, dass CBD den Zelltod (Apoptose) in Krebszellen auslösen kann.

 

  1. CBD und Hirntumore (Gliom)

Eine weitere bedeutende Studie, veröffentlicht 2014 im „Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics“, zeigte, dass die Kombination von CBD und THC den programmierten Zelltod von Gliomzellen fördert und so das Wachstum von Hirntumoren verlangsamen kann. In Tierversuchen stellte sich heraus, dass CBD allein wirksam ist, die Wirkung aber durch die gleichzeitige Anwendung mit THC verstärkt wird.

 

  1. Unterstützung der Chemotherapie

Eine 2020 veröffentlichte Studie im „Frontiers in Oncology“ Journal zeigte, dass CBD wirksam zur Linderung von Nebenwirkungen der Chemotherapie beitragen kann. Die Forscher beobachteten, dass CBD neuropathische Schmerzen und Übelkeit, die durch die Chemo hervorgerufen werden, vermindern kann.

 

  1. CBD und Lungenkrebs

Eine 2019 veröffentlichte Studie in der Fachzeitschrift Oncogene untersuchte die Wirkung von Cannabidiol (CBD) auf Lungenkrebszellen. Die Forscher fanden heraus, dass CBD das Wachstum der Krebszellen hemmen und die Apoptose (programmierten Zelltod) fördern kann, was auf krebshemmende Eigenschaften von CBD hindeutet. Die Studie betonte jedoch, dass weitere klinische Forschungen am Menschen notwendig sind, um diese Effekte zu bestätigen.

 

  1. CBD und Darmkrebs

Eine weitere wichtige Studie, veröffentlicht im Journal „Phytomedicine“, zeigte, dass CBD das Wachstum von Darmkrebszellen unter Laborbedingungen hemmen kann. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass CBD besonders gegen bestimmte Untertypen von Darmkrebs wirksam sein könnte.

 

Welches ist das beste CBD öl bei Krebserkrankungen?

Auf dem Markt gibt es zahlreiche CBD-Produkte, aber nicht alle sind von gleicher Qualität. Für Krebspatienten ist es besonders wichtig, geeignete, von Dritten geprüfte Produkte zu verwenden.

Wie wählt man das richtige CBD öl aus?

CBD öl, das auch THC enthält (auch bekannt als Vollspektrum CBD öl), kann aus verschiedenen Gründen bei Krebserkrankungen vorteilhafter sein. Obwohl THC psychoaktiv wirkt, besitzt es zahlreiche Eigenschaften, die für Krebspatienten hilfreich sein können.

Der „Entourage-Effekt“

Einer der wichtigsten Argumente für CBD öl, das auch THC enthält, ist der sogenannte „Entourage-Effekt“. Dieser Begriff beschreibt, dass die verschiedenen Cannabinoide (z.B. CBD, THC, CBG, CBN) und Terpene der Cannabispflanze synergistisch zusammenwirken und sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Dadurch ist Vollspektrum CBD öl deutlich wirksamer als isoliertes CBD-Öl oder sogar breitbandige Produkte, die zwar mehrere Cannabinoide außer CBD enthalten, aber kein THC.

 

Schmerzlindernde Wirkung

THC besitzt außergewöhnlich starke schmerzlindernde Eigenschaften, was für Krebspatienten besonders wichtig ist. Zwar kann auch CBD Schmerzen lindern, aber THC wirkt meist stärker, da es direkt an CB1-Rezeptoren im Gehirn ansetzt, die für die Schmerzwahrnehmung verantwortlich sind. CBD wirkt eher über entzündungshemmende Mechanismen. Gemeinsam angewendet bieten THC und CBD eine effektivere Schmerzlinderung.

 

Appetitanregung und Übelkeitsminderung

THC spielt auch eine bedeutende Rolle bei der Anregung des Appetits, was für Krebspatienten wichtig sein kann, da sie häufig unter Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust durch Chemotherapie oder Erkrankung leiden. Weiterhin reduziert THC wirksam Übelkeit und Erbrechen, eine der häufigsten und unangenehmsten Nebenwirkungen der Chemotherapie.

In einer Studie von 1995 zeigte sich das THC-haltige Medikament Dronabinol bei der Behandlung von durch Chemotherapie verursachter Übelkeit und Erbrechen wirksamer als herkömmliche Antiemetika. Auch wenn CBD ebenfalls gegen Übelkeit helfen kann, ist THC hierbei deutlich stärker wirksam.

 

Hemmung des Tumorwachstums

Mehrere präklinische Studien deuten darauf hin, dass THC das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren hemmen kann. Beispielsweise fand eine Studie aus dem Jahr 2014 heraus, dass THC den programmierten Zelltod von Tumorzellen bei verschiedenen Krebsarten fördern kann.

 

Stimmungsaufhellende und stressmindernde Wirkung

THC kann auch helfen, den emotionalen Zustand der Patienten zu verbessern. Viele Krebspatienten leiden unter Angst, Depression und Stress im Zuge von Diagnose und Behandlung. THC kann eine milde Euphorie auslösen, die die Stimmung hebt und krankheitsbedingte Ängste mildern kann. Während CBD auch beruhigend wirkt, entfaltet THC schnellere und direktere psychoaktive Effekte, die bei starkem emotionalem Stress besonders nützlich sein können.

 

Verbesserung der Schlafqualität

Krebspatienten leiden oft unter Schlafstörungen, die ihre Lebensqualität weiter mindern und die Genesung erschweren. THC wirkt stärker beruhigend als CBD und kann beim Einschlafen sowie bei der Verbesserung der Schlafqualität helfen. Das ist besonders wichtig, wenn Schmerzen, Stress oder Angst zu Schlafproblemen führen.

 

Individuelle Bedürfnisse und Toleranz

Obwohl THC in einigen Fällen berauschende Wirkungen hervorrufen kann, empfinden viele Krebspatienten diese Nebenwirkung als akzeptabel, insbesondere wenn man die positiven Effekte berücksichtigt. Durch die Anwendung von kleineren THC-Dosen lassen sich psychoaktive Effekte minimieren, während die therapeutischen Vorteile erhalten bleiben. Der in Vollspektrum CBD öl enthaltene geringe THC-Gehalt verursacht in der Regel keine starken psychoaktiven Wirkungen – vor allem, wenn er mit CBD kombiniert wird, da CBD die berauschenden Effekte von THC ausgleichen kann.

 

Wie viel CBD öl soll ich bei Krebserkrankungen verwenden?

Die richtige CBD-Dosis variiert von Person zu Person. Allgemein gilt, dass bei Krebserkrankungen eine hohe Dosierung erforderlich ist, die jedoch schrittweise aufgebaut werden sollte. Beginne mit einer niedrigen Dosis und steigere die Tropfenanzahl alle 3 bis 6 Tage! Das Ziel ist es, die höchstmögliche Tagesdosis zu erreichen, ohne die Nebenwirkungen von THC zu spüren.

Für eine ausführliche Dosieranleitung klicke hier.

 

Fazit

CBD öl mit THC ist das beste CBD öl für Menschen mit Krebserkrankungen. Durch den „Entourage-Effekt“ macht die gemeinsame Anwendung von Cannabinoiden und Terpenen die Therapie wirksamer, wobei die einzigartigen Eigenschaften von THC wie Schmerzlinderung, Appetitanregung, Übelkeitsminderung und Hemmung des Tumorwachstums die positiven Effekte von CBD perfekt ergänzen. Wichtig ist jedoch, die Anwendung von THC-haltigen Produkten stets mit einem Arzt abzusprechen, insbesondere bei schweren Erkrankungen!