Isolat im CBD öl

Isolat im CBD öl

Isolat im CBD Öl – Natürlich? 

CBD öl wird immer beliebter, und dementsprechend kursieren auch immer mehr Missverständnisse und Fehlinformationen darüber. Eines der häufigsten ist:

„CBD Isolat ist eine künstliche, im Labor hergestellte, synthetische Substanz.“

Das ist nicht wahr. Schauen wir uns an, was ein Isolat wirklich ist. 

 


Das Isolat stammt aus der Pflanze – es ist nicht synthetisch!

Um das zu verstehen, kann man gut mit der Bedeutung des Wortes selbst beginnen. 

Isolat beziehungsweise Isolierung bedeutet die Trennung eines Stoffes von anderen Stoffen.

Dabei wird nichts künstlich neu erschaffen, sondern ein bereits vorhandener Bestandteil voneinander getrennt. 

✔ Die Ausgangsbasis ist die Cannabispflanze
✔ Der Wirkstoff, den man isoliert, ist ursprünglich bereits Bestandteil der Pflanze
✔ Der Prozess „entnimmt“ ihn einfach nur – es wird keine neue Molekülstruktur geschaffen

Das Isolat ist also nicht synthetisch, nicht künstlich, nicht laborgefertigt.


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Rohes Cannabis-Extrakt, wie es aus einer CO2-Anlage herausfließt  

Die Schritte zur Herstellung von Cannabis-Isolat

  1. Der wirkstoffreiche "Masse" wird aus der Pflanze extrahiert.
    – Am besten verwenden Hersteller dafür CO2-Extraktionsverfahren, weil diese ein reines und breit gefächertes Wirkstoffspektrum garantieren. 

  2. Der Extrakt wird gereinigt.
    – Wachse, Fette und Pflanzfasern werden entfernt.

  3. Die Wirkstoffe werden nach ihrem Siedepunkt getrennt.
    – Der gereinigte Cannabisextrakt wird unter Vakuum erhitzt und die Cannabinoide, meist CBD, CBDA, CBG, CBN, CBC, voneinander getrennt.

  4. Sobald sich genügend Kristalle gebildet haben, wird die Lösung durch ein Filtersystem geleitet.  Die festen Kristalle bleiben auf dem Filter zurück, während das überschüssige Lösungsmittel (und kleinere, im Extrakt verbliebene Stoffmengen) durchlaufen.

  5. Die Cannabinoide werden in Form von Kristallen ausgefällt.

    – Das warme Destillat wird in Heptan gelöst, einem sehr sicheren Kohlenwasserstoff, der sowohl in der Pharma- als auch in der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Ein großer Vorteil ist, dass Heptan sehr flüchtig ist und vollständig aus dem Produkt entweicht. 

    • Die Lösung wird danach langsam abgekühlt.

    • Mit sinkender Temperatur nimmt die Löslichkeit von CBD (oder einem anderen Zielcannabinoid) ab und es beginnt auszukristallisieren.

    • Zunächst entstehen kleine Kristallkerne, aus denen dann größere Kristalle wachsen.

    Der Prozess wird oft durch folgende Maßnahmen optimiert:

    • Rühren

    • Temperaturstufen

    • Zeitkontrolle
      um schöne und gut filterbare Kristalle zu erhalten.

    Filtration der Cannabiskristalle

    Ergebnis: feuchte Isolat-Kristalle, die noch etwas Lösungsmittel enthalten. Nach weiterer Trocknung entweicht das gesamte Lösungsmittel aus den Kristallen, sodass ein reines, weißes Pulver zurückbleibt, das keinerlei künstlich hergestellte Stoffe enthält.


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Warum halten viele Menschen es trotzdem für „synthetisch“?

Dafür gibt es zwei Hauptgründe:

1. Das Isolat ist weißes Pulver oder Kristall → für viele sieht es „labormäßig“ aus

Weil das Endprodukt ein schneeweißes, reines Pulver ist, kann es für Laien leicht wie „Plastik“ wirken.
Dabei ist es genau das gleiche CBD, das sich auch in der Hanfblüte befindet – nur in 99 %iger Reinheit.

2. Es wird mit tatsächlich synthetischen Cannabinoiden verwechselt

Früher gab es illegale „synthetische Cannabinoide“ (z. B. Spice), die chemisch vollkommen andere Moleküle waren, nicht die natürlichen Verwandten von CBD oder THC.
Isolat gehört nicht dazu.

CBD Isolat = natürliches CBD, nur gereinigt.
Es hat nichts mit synthetischen Stoffen zu tun.


 

Welche Rolle spielt das Isolat im CBD Öl? 


Um das zu verstehen, muss man wortwörtlich zu den Wurzeln zurückzugehen, also zur Pflanze selbst. Aus Cannabis kann man nie mehr Wirkstoffe extrahieren, als tatsächlich enthalten sind. Diese Tatsache bestimmt, wie viel CBD und andere Cannabinoide im rohen Extrakt enthalten sind. 


Je nach Cannabissorte variiert das, aber man muss auch berücksichtigen, dass der rohe, gereinigte Extrakt einen hohen THC-Gehalt hat, der durch Verdünnung, also durch Zugabe von Pflanzenöl, auf 0,2% gesenkt wird.

Man kann sich den rohen Extrakt vorstellen wie Sirup, zu dem man Wasser gibt, damit er trinkbar wird. 

Allerdings sinkt mit der Verdünnung der Anteil aller anderen Cannabinoide, auch CBD, proportional mit. 

Bei Cannabissorten, die viel CBD erzeugen, bleibt auch nach der Verdünnung noch genug Wirkstoff übrig, aber das ergibt im besten Fall eine Konzentration von etwa 5 %, also ungefähr 1500 mg CBD in 30 ml Produkt. 

Wenn man eine höhere Konzentration möchte, bleibt keine andere Wahl, als Isolat hinzuzufügen, aber jetzt weißt du, dass daran nichts Schlechtes oder „Künstliches“ ist. 

Isolat ist genauso natürlich wie die Pflanze, aus der es hergestellt wurde. 

Wann wird es problematisch? 

Dann, wenn du von einem CBD Öl Wunder erwartest, das ausschließlich CBD enthält. Die therapeutische Wirkung solcher Produkte ist nämlich ein Bruchteil von hochwertigen breitbandigen oder Vollspektrum-CBD-Ölen, die viele Inhaltsstoffe enthalten. 


Der Hersteller löst das CBD Isolat in einem Pflanzenöl auf und fügt kein anderes Isolat hinzu (es sei denn, es wird ein konzentrierter Pflanzenextrakt verwendet).

Man kann nicht nur CBD isolieren, sondern nahezu jeden Cannabinoid, der in Cannabis vorkommt. CBD ist der Wirkstoff mit der höchsten Konzentration in der Pflanze, deshalb lässt es sich am günstigsten herstellen. Isoliertes CBG, CBN oder beispielsweise CBDA kostet das Drei- bis Vierfache von CBD, und jetzt weißt du auch, warum solche Produkte auf dem Markt sind.


Man kann es günstig produzieren und teuer verkaufen. 


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Kaufe nur CBD Öl, das über ein unabhängiges Labor mit einem Cannabinoid-Zertifikat verfügt, das Menge und Vielfalt der Wirkstoffe bestätigt.

 

Zusammenfassung

- Cannabis-Isolat ist nicht synthetisch.

- Es ist vollständig natürlich und pflanzlichen Ursprungs.

- Im Prozess werden die Wirkstoffe aus Cannabis getrennt und kristallisiert.

- Das Endprodukt ist ein sehr reines, einkomponentiges Cannabinoid-Pulver oder -Kristall.

- Die „künstliche“ Optik täuscht – es handelt sich einfach um die Trennung des reinen Wirkstoffs aus pflanzlichem Material.



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