CBD und Parkinson-Krankheit

CBD und Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende degenerative Erkrankung des Nervensystems, die vor allem die Gehirnregionen betrifft, die die Muskelbewegungen steuern. Die genaue Ursache der Parkinson-Krankheit ist nicht bekannt, doch liegt ihrer Entstehung die Schädigung der Dopamin-produzierenden Zellen im Gehirn zugrunde. Dopamin ist ein wichtiger Neurotransmitter, der eine Schlüsselrolle bei der Koordination und Steuerung der Bewegungen spielt. Durch die Schädigung der Dopamin-produzierenden Zellen entwickeln Betroffene Bewegungsstörungen, darunter Zittern, Muskelsteifheit, Verlangsamung der Bewegungen und Gleichgewichtsprobleme.

Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 10 Millionen Menschen von Parkinson betroffen, womit die Krankheit nach Alzheimer die zweithäufigste neurologische Störung darstellt. Mehr als 96 Prozent der diagnostizierten Patienten sind über 50 Jahre alt, und Männer erkranken anderthalb mal häufiger als Frauen.

Die Symptome und der Schweregrad der Erkrankung können von Person zu Person variieren. Die Symptome sind oft mild und entwickeln sich allmählich, was die frühe Diagnose erschweren kann. Ein weiteres Kennzeichen der Parkinson-Krankheit ist die fortschreitende Verschlechterung des Zustands, da im Verlauf immer mehr Dopamin-produzierende Zellen absterben.

Derzeit gibt es keine Heilung für Parkinson, aber es gibt Behandlungsoptionen, die die Symptome lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern können. Die Behandlung der Parkinson-Krankheit erfolgt individuell und der Therapieplan wird unter Berücksichtigung des Schweregrads, der Art der Symptome und des allgemeinen Gesundheitszustands des Patienten erstellt.

DIE BEDEUTUNG VON DOPAMIN
Ein klarer Zusammenhang lässt sich zwischen dem Absinken des Dopaminspiegels im Gehirn und dem Auftreten sowie der Entwicklung der Parkinson-Krankheit nachweisen.
In der Frühphase sind die Anzeichen kaum bemerkbar, aber erst nach einem Verlust von 60-80 % der dopaminproduzierenden Neuronen werden die motorischen Beeinträchtigungen, die mit der Krankheit einhergehen, deutlich. Die Dopamin-Neuronen sterben ab, und das Gehirn ist immer weniger in der Lage, ausreichend Dopamin zu produzieren, was zu einer Verschlechterung der Symptome führt.

DIE ROLLE DES GPR-6-REZEPTORS
GPR6 ist ein an G-Proteine gekoppelt Rezeptor, der einer großen und vielfältigen Proteinfamilie angehört. Diese Rezeptoren spielen eine Schlüsselrolle in vielen biologischen Prozessen, darunter Zellkommunikation, Immunantwort, Wahrnehmung und hormonelle Regulation. GPR6 ist besonders im Gehirn präsent und ist ein bedeutendes Forschungsobjekt in der Neurologie und Psychiatrie, da er eine Rolle bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen spielen kann, indem er den Dopaminspiegel beeinflusst.

CBD UND PARKINSON
Es ist belegt, dass die „Downregulierung“ des GPR6-Rezeptors zu einem Anstieg des Dopaminspiegels im Gehirn führt, was von großer Bedeutung ist.
Wissenschaftler der medizinischen Fakultät der University of Louisville in Kentucky haben mit CBD einen bisher unbekannten molekularen Angriffspunkt identifiziert, der therapeutische Effekte bei Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen haben könnte.
Zhao-Hui Song und Alyssa S. Laun präsentierten auf der internationalen Cannabinoid-Forscherkonferenz 2017 in Montreal Ergebnisse einer präklinischen Studie, die bewies, dass CBD die Aktivität von GPR6 verringert und dadurch
den Dopaminspiegel erhöht.

WELCHES CBD PRODUKT SOLLTE EIN PARKINSON-PATIENT VERWENDEN?
Anekdotische Berichte von Parkinson-Patienten, die verschiedene Cannabisprodukte verwenden, zeigen, dass Cannabinoidsäuren, die in Vollspektrum-Cannabisprodukten enthalten sind, das Parkinson-Tremor und andere motorische Symptome reduzieren können. Tremor kann als rhythmisches Zittern beschrieben werden, das meist in Händen und Fingern auftritt, aber auch Beine, Kinn oder Lippen betreffen kann. Rohe Cannabinoidsäuren wie CBDA sind in frischen Cannabispflanzen in hohen Mengen vorhanden, wandeln sich jedoch unter Wärmeeinfluss, UV-Licht, längerer Lagerung oder Verarbeitung der Pflanze in andere Verbindungen um – zum Beispiel wird aus CBDA CBD. Bisher gibt es nur wenige Studien, die sich mit den sauren oder rohen Cannabinoiden befassen, aber die bisherigen Hinweise deuten darauf hin, dass CBDA starke therapeutische Eigenschaften besitzt, darunter entzündungshemmende, antiemetische, krebshemmende und krampflösende Wirkungen.

Dr. Juan Sanchez-Ramos, ein führender Experte für Bewegungsstörungen und medizinischer Direktor der Parkinson-Forschungsstiftung, ermutigt seine Patienten, wenn möglich mit einem Produkt zu beginnen, das auch THC enthält.

Verwenden Sie also ein Produkt, das neben CBD auch CBDA und THC enthält, sofern keine Ausschlussgründe gegen THC vorliegen (Sport, Beruf, Empfindlichkeit gegenüber der Substanz).

WIE SOLL ICH CBD BEI PARKINSON DOSIEREN?
Die benötigte Menge an CBD kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Allgemein wird empfohlen, mit einer kleinen Dosis zu starten und die Tagesmenge langsam zu erhöhen. Sehen Sie sich unsere Dosierungsempfehlungstabelle an, die als nützliche Orientierungshilfe dienen kann.

cbd-adagolas-elott-orvos.svg


Wichtig zu erwähnen ist, dass CBD öl kein Wundermittel ist! Die Grundlagen zur Erhaltung unserer Gesundheit bilden regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und ein stressfreier Lebensstil.


blog.svg
Folgen Sie unserem Blog für nützliche Informationen rund ums CBD öl!

Hier lesen Sie mehr über die weiteren Wirkungen von CBD öl!
CBD olaj hatásai

  CBD Öl     CBD Öl kaufen  

SEHEN SIE SICH UNSERE VOLLSPEKTRUM ÖLE AN