CHI – DER GESUNDHEITSINDEX VON KANNABIS

CHI – DER GESUNDHEITSINDEX VON KANNABIS

Der Cannabis-Gesundheitsindex (CHI) ist ein Wirksamkeitsmaß, das auf einem evidenzbasierten Bewertungssystem beruht. Entwickelt wurde das System von Uwe Blesching, Autor mehrerer Bücher im Bereich Cannabinoid-Gesundheitswissenschaft und Mind-Body-Medizin. Er ist Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter von CannaKeys 360 ̊, einer Online-Plattform mit dem Ziel, das Endocannabinoid-System wissenschaftlich zu entschlüsseln.

Der CHI zeigt basierend auf den derzeit verfügbaren Forschungsergebnissen, wie wirksam Cannabis* bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen sein kann. Das Bewertungssystem von 0 bis 5 berücksichtigt die Qualität und Art der Studien, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse bestimmt.
* Unter Cannabis werden alle natürlichen Verbindungen der Pflanze verstanden, einschließlich CBD, THC, CBG, CBN, CBC, Terpene und Flavonoide.

Die 0 bedeutet, dass kein therapeutischer Wert festgestellt wurde, während 5 für einen signifikanten und wissenschaftlich belegten therapeutischen Nutzen steht. Ein hoher CHI-Wert weist darauf hin, dass zu dem Thema viele hochqualitative Studien durchgeführt wurden, die belegen, dass Cannabis mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Grundlage der aktuell verfügbaren Daten eine Wirkung auf die Erkrankung hat.

Skala des CHI-Index basierend auf der Wirksamkeit der Cannabisbehandlung bei Erkrankungen:

chi-index.png

Liste der Erkrankungen nach CHI-Wert:

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) CHI: 2
ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) CHI: 2.5
Schlafstörungen CHI: 3.25
Alzheimer-Krankheit CHI: 2.5
Antibiotikaresistente bakterielle Infektionen CHI: 1.5
Arthritis CHI: 2.5
Asthma CHI: 2.5
Autismus-Spektrum-Störung CHI: 2.5
Autoimmunerkrankungen CHI: 4
Hautprobleme (Akne, Dermatitis, Psoriasis) CHI: 2.5
Depression und Stimmungsschwankungen CHI: 2.75
Diabetes (Typ 1) CHI: 3.75
Übelkeit und Erbrechen CHI: 3
Epileptische Anfälle CHI: 3
Essstörungen (Anorexie, Kachexie CHI: 2.5, Fettleibigkeit CHI: 3)
Schmerzen CHI: 3
Abhängigkeit CHI: 2.5
Entzündliche Darmerkrankung CHI: 3.15
Menstruationsbeschwerden CHI: 4
Migräne CHI: 3.15
Neurodegenerative Erkrankungen (Huntington-Krankheit CHI: 2.1, Parkinson CHI: 2.6)
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) CHI: 2.8
KREBS
Hirntumor CHI: 2
Hautkrebs (Melanom) CHI: 1
Hautkrebs (nicht-melanom) CHI: 3.7
Knochenkrebs CHI: 2.7
Magenkrebs CHI: 1
Bauchspeicheldrüsenkrebs CHI: 1.2
Blasenkrebs CHI: 3
Kaposi-Sarkom CHI: 0
Leukämie CHI: 1.3
Leberkrebs CHI: 1.2
Gebärmutterhalskrebs CHI: 1
Brustkrebs CHI: 1.5
Lymphdrüsenkrebs CHI: 1.2
Schilddrüsenkrebs CHI: 1.5
Prostatakrebs CHI: 1.5
Lungenkrebs CHI: 1.2
Darmkrebs CHI: 1.3
Nierenkrebs CHI: 2

Schizophrenie CHI: 2.5
Multiple Sklerose und Muskelsteifheit CHI: 3
Angst und Stress CHI: 3

Wichtig: Der CHI-Wert spiegelt eher die Anzahl und Qualität der verfügbaren Studien wider als den tatsächlichen Nachweis, dass Cannabis bei der Behandlung der jeweiligen Erkrankung wirksam ist.
Quelle: Leonard Leinow & Julia Birnbaum / A Patient's Guide to Medicinal Cannabis

Der obige Artikel wurde mit dem Ziel der Aufklärung verfasst. Wir ermutigen niemanden, eine ärztlich verordnete Behandlung durch CBD oder andere Cannabis-Pflanzenprodukte zu ersetzen. Obwohl viele positive Wirkungen der in Cannabis enthaltenen Verbindungen (vor allem CBD, THC, CBG) berichtet werden, ist es wichtig zu betonen, dass diese nicht eine gesunde, aktive, stressfreie Lebensweise und ausgewogene Ernährung ersetzen können. Bitte besprechen Sie die Anwendung von CBD immer vorab mit Ihrem behandelnden Arzt!